CBC-Claudia Beyer

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Kreatives und Fachliches

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...ist sowohl eine Ansammlung von eigenen kreativen Werken, die ich im Laufe meines bisherigen Lebens in unterschiedlicher Methodik geschaffen habe, als auch eine Ansammlung fachlicher Impulse.
Beobachtungen, Interpretationen und thematische Ausarbeitungen.

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Methodische Aufarbeitungen von Erlebnissen aus Beruf und Privatleben

Haltung, Prinzipien, Visionen

Gelingendes Netzwerken am Beispiel einer Veranstaltungsplanung für Jugendliche

Fachliche Themen SozialwesenGeschrieben von Claudia Beyer So, Februar 17, 2019 20:53:46
Gelingendes Netzwerken am Beispiel einer Veranstaltungsplanung für Jugendliche

1. Handlungsleitende Fragestellung:

„Welches institutionelle Netzwerk ist erforderlich, dass eine großangelegte Ortsteil-Veranstaltung „Midnight-Basketball“, im Bereich der offenen Jugendarbeit gelingt?“

2. Einleitung:
Die Jugendlichen von den Strassen zu holen und adäquate Freizeitangebote zu offerieren, sind einige der primären Aufgaben der offenen Kinder- u. Jugendarbeit in unserer Gemeinde. Zielgerichtet wollten wir auch unsere Arbeits-Aufgaben im Rahmen der gesetzlichen Grundlagen der §§11, Absatz 3, Satz 1 und 6, SGB XIII1 , gesundheitliche Bildung und Beratung der Jugendlichen und (§)13, Absatz 1, SGB XIII, Förderung der sozialen Integration/ Überwindung sozialer Benachteiligung, mit in die Veranstaltung „Midnight-Basketball“ integrieren um somit dem Suchtmittelmissbrauch und der Gewaltentwicklung im Verhalten Jugendlicher vorzubeugen.
Die Arbeit an Reputation und Popularität in Öffentlichkeit und Politik, ist ständig im Fokus unseres Tuns. Wie könnte man diesen genannten Faktoren in Gesamtheit gerecht werden und gleichzeitig möglichst vielen Kindern und Jugendlichen der Gemeinde ein spassbringendes Freizeitevent bieten?

3. Aus der Idee wird die Planung:
An den beobachteten Interessen unserer Besucher ausgerichtet, entwickelte sich im Mitarbeiterkreis der Jugendzentren die Idee, eine „Midnight-Basketball“ Veranstaltung durchzuführen. Die vielen offenen Fragen nach dem „wie“, nach Räumlichkeiten, monetären und personellen Ressourcen, Sicherheitsvorkehrungen, rechtlichen Rahmenbedingungen, fachlich qualitativ hochwertigen Präventionsinhalten und nicht zuletzt bezüglich des Caterings, der musikalischen Auskleidung und des Rahmenprogramms, ließen sehr schnell eine allumfassende Antwort entstehen:

„Wir brauchen ein soziales Netzwerk und Kooperationspartner“. Wir brauchen „Soziales Kapital“, in Form von persönlichen und unterstützenden Ressourcen, getragen durch gemeinsame Beziehungen und dem gemeinschaftlichen sozialen Interesse, etwas Gutes für die Kinder und Jugendlichen unserer Gemeinde zu tun.

4. Theoretische Grundlagen der Netzwerkarbeit in der sozialen Praxis:
Die Begriffe „Netzwerk“ und „Kooperation“ werden lt. „H.Payer“² häufig synonym verwendet, jedoch bestehen charakteristische Unterschiede.

Unter einem Netzwerk versteht man Verknüpfungen zwischen verschiedenen Personen, einflussnehmenden Gruppen („Stakeholder“³) und Institutionen. Vernetzung meint nicht nur verbindende Strukturen, sondern die Handlung und Orientierung der Handelnden an gemeinsamen Werten und Zielen, also die Handlung in einem „gemeinsamen Geist“4.

Entwickelt wurde das „Netzwerkkonzept“ bereits in den vierziger Jahren, in den USA. Ende der Sechzigerjahre wurde diese Form der Zusammenarbeit auf Grund von sich entwickelnden Selbsthilfe- und Alternativstrukturen der damaligen Studentenbewegung hier in unserer Gesellschaft eingeführt.
Netzwerke umfassen mehrere rechtlich selbstständige Akteure, die auf einer Augenhöhe gemeinsam an einem Thema oder Anliegen arbeiten. Die Motivation kommt hierbei von einem gemeinsamen Ziel oder Grundgedanken.
Wir unterscheiden „natürliche und künstliche Netzwerke“. Natürliche, die sich primär als informelle Verbindung im Rahmen der Familie, zwischen Freunden und engen
Kollegen teilweise affektiv und unorganisiert bilden, sich als „sekundäre Verbindungsform“ darstellen, in der die Akteure sich in Nachbarschaftsgruppen oder Vereinen geringer oder auch stark organisieren.
Künstliche Netzwerke schöpfen aus professionellen Ressourcen, die als „tertiäre“ Verbindungsform professionelle Akteure beinhaltet und sich formalisiert darstellt. Aus diesem Bereich bilden sich u.a. auch kooperative Strukturen.

Netzwerke kann man sich wie ein „Fischer- oder Spinnennetz“, mit Knoten (Multiplikatoren) und Verbindungssträngen (Verbindungen zwischen den Teilnehmern und „stillen“ Beteiligten) vorstellen. Sie bestehen gewöhnlich aus vielen, teilweise sogar aus nicht direkt in Erscheinung tretenden Teilnehmern, die unter anderem, durch die so genannten „Stakeholder“ zugezogen werden. Informationen werden weitergegeben und transportiert.

Netzwerke sind multiplikatorisch und „leben“ durch die meist informellen Beziehungen unter den Teilnehmern, die eine gemeinsame Vision haben, gemeinsame Ziele verfolgen und gemeinsam an der Verwirklichung dieser arbeiten. Gemeinsam umgesetzte Projekte geben neue Motivation und lassen alle Teilnehmer gleichermaßen am Erfolg teilhaben, egal in welchem Umfang jeder einzelne tatsächlich mitarbeiten konnte.
Durch den dadurch eventuell erleichterten Weg zu Erfolgen zu kommen, bietet Netzwerkarbeit eine hohe Motivation für die einzelnen Teilnehmer.
Netzwerkarbeit fragt allumfassend nach den Beziehungen des Menschen, sowohl im zwischenmenschlichen, als auch im räumlichen Bereich seines sozialen Umfeldes und seiner Lebenswelt. Netzwerkarbeit basiert auf Konzepten zur Selbsthilfeunterstützung, Arbeit im Gemeinwesen oder des Empowerments, nur um einige Aspekte zu nennen.

Unter einer „Kooperation“ versteht man allgemein formalisierte Strukturen zwischen mindestens zwei zusammenarbeitenden Institutionen, wobei diese in deren Selbstständigkeit erhalten bleiben. Ein Handeln in „gemeinsamem Geist“ und mit gleichen Visionen, kann hier nicht unbedingt vorausgesetzt werden, jedoch (zumindest zeitlich begrenzt) ein gemeinsames Ziel. Kooperationen sind weniger komplex als ein Netzwerk und überdauern meist nur den zeitlichen Umfang der Planung, Organisation und Durchführung eines gemeinsamen Projektes, wovon sich alle beteiligten Institutionen einen Vorteil erhoffen. Für die Durchführung mancher Projekte, ist Netzwerkarbeit in Verbindung mit interdisziplinärer Kooperation anderer Institutionen notwendig.

In einer Zeit der Überschuldung der Gemeinden und Länder schwingt über allen Bereichen und Bürgern das Damoklesschwert. Die Frage nach persönlichen, räumlichen und monetären Ressourcen steht allgegenwärtig im Raum.

Die Ressource „Liebe“, die eigentlich ursprünglich und primär der Rolle der Frau im Familienverband zugeschrieben wurde, soll durch Stärkung und Motivation des Ehrenamtes wieder reanimiert werden, die Menschen im Sozialraum müssen enger zusammenrücken. Nachbarschaftshilfe und die Frage nach budgetfreundlichen Hilfen rücken immer stärker in den Fokus der sozialen Arbeit. Wohlfahrt im Quartier soll durch Partizipationsgedanken und Bildung von Netzwerken geleistet werden.

Diesem allgemeinen Strukturwandel ist z.B. auch die offene Jugendarbeit unterworfen. Um vorhandene Ressourcen für die Durchführung einer Großveranstaltung für Jugendliche im Sozialraum zu ergründen, muss das bestehende institutionelle Netzwerk analysiert werden. Stakeholder, Sponsoren, Gleichgesinnte, unterstützende Personen und Institutionen zur Hilfe und Realisierung gemeinsamer, weiterführender Ziele z.B. in diesem Fall im Bereich der offenen Jugendarbeit, aber auch die Existenz eventueller nicht förderlicher Beziehungen sollen sichtbar gemacht und visualisiert werden.

Da durch die Erhebung des Netzwerkes einer Person oder einer Institution ein Stück weit in den Status Q eingegriffen wird, spricht man auch von „Netzwerk-Intervention“. Hierbei unterscheidet man in der Arbeit mit dem einzelnen Menschen die „indirekte Netzwerk-Intervention“, bei der der Sozialarbeiter lediglich eine beratende Funktion übernimmt, wie der Klient auf sein bestehendes soziales Netzwerk einwirken könnte und die „direkte Netzwerk-Intervention“, bei der der Sozialarbeiter selbst aktiv tätig wird um dem Klienten dabei zu helfen neue Verbindungen zu erschließen und Unterstützung zu erhalten. Grundsätzlich können bei der Netzwerkarbeit allgemein folgende strategische Fragen erörtert werden:
Wie erhalte ich das bestehende Netzwerk um die positiven Beziehungen aufrecht zu erhalten?
Welche Möglichkeiten bestehen das vorhandene Netzwerk zu vergrößern und Sozialbeziehungen zu erweitern oder neu zu erschließen und frühere Kontakte wieder zu reaktivieren?
Wie kann ich das erkannte Netzwerk redefinieren und z.B. oberflächliche oder nicht förderliche Beziehungen eliminieren?
Besteht die Möglichkeit das vorhandene Netzwerk gegebenenfalls grundlegend zu verändern und zu sanieren?
Wie kann das Umfeld des Netzwerkes gestärkt werden?
Für diese Erhebungen haben sich einige pragmatische, methodische Möglichkeiten bewährt:

5. Methoden zur Netzwerkerhebung

a) Erstellung einer „Netzwerk-Karte“:
Durch die Erstellung einer Netzwerkkarte können einem Klienten/einer Institution verdeutlicht werden, was für Verbindungen bestehen, wie bestehende Verbindungen wahrgenommen werden und wo Stärken und Schwächen bestehen. Zur Auswahl bei der grafischen Darstellung stehen die „Vier-Felder-Karte“ zur groben Einteilung bestehender Beziehungen des Klienten/der Institution und die etwas differenziertere „Sechs-Felder-Karte“ um z.B. Größe und Umfang, Zusammensetzung, Bedeutung und Intensität des Netzwerkes zu erkennen.

Für eine umfangreiche Netzwerkanalyse sollten ca. zwei bis drei Netzwerkkarten erstellt werden.
Eine, um z.B. das aktuell gegebene Netzwerk zu erkennen, eine die z. B. das erwünschte Netzwerk des Klienten oder der Institution visualisiert und z. B. eine um frühere Kontakte wieder ausfindig zu machen, die eventuell reaktiviert werden könnten.

b) Erstellung eines Kooperationsdiagrammes mit einer Matrix der Hilfsangebote:
Um ein institutionelles Netzwerk zu analysieren, bietet das Erstellen eines Kooperationsdiagrammes und die Anfertigung einer Matrix der Hilfsangebote eine gute einfache Methode. Kooperationspartner können eingetragen werden, Beziehungen zwischen einzelnen können durch die Verwendung von unterschiedlichen Farbmarkierungen und Setzung von Knotenpunkten
veranschaulicht werden. Während das Kooperationsdiagramm von der grafischen Form her sehr einer klassischen Netzwerk-Karte gleicht, nämlich kreisrund mit mehreren betitelten zu beschriftenden Feldern (wie eine in Stücke unterteilte Torte), ähnelt die Matrix der Hilfsangebote einer Tabelle mit mehreren vertikalen und horizontalen Linien. Wie bei einem Diagramm, werden entlang der Längs- und Querachse die zu analysierenden Gegebenheiten, beziehungsweise die beteiligten Personen aufgeschrieben. So kann z.B. der Umfang und die Häufigkeit der Zusammenarbeit mit einzelnen Personen oder anderen Institutionen eruiert werden.

c) Erfassung von Unterstützungsressourcen:
die Frage nach den Bedürfnissen und nach dem Ausmaß der gewünschten Unterstützung des Klienten bzw. der Institution, sowie die Beurteilung der Wichtigkeit dieser Unterstützung oder die Beurteilung der Zufriedenheit mit einer Situation, kann am besten in Form von Fragebögen mit Benotungssystemen erfasst werden.

d) Das Netzwerk-Brett:
Das Netzwerk-Brett bietet die 3D-Visualisierung bestehender Netzwerke eines Klienten. Ich bin der Meinung, dass diese Technik eine besonders gute Möglichkeit darstellt, um mit jüngeren Menschen oder Personen die in eingeschränkter Weise agieren, zu arbeiten. Mit Hilfe kleiner Holzfiguren können auf diesem Brett Beziehungen aufgestellt werden. Persönliche Beziehungen unter den einzelnen Figuren können so durch das Hin- oder wegstellen, dass hin- oder wegdrehen der Holzkörper zum Ausdruck gebracht werden.

6. Auswahl der Methode und praktische Umsetzung der Netzwerkanalyse

Im Rahmen der Auseinandersetzung mit der Planung einer Großveranstaltung für Kinder und Jugendliche, stellte sich die didaktische Frage nach dem „was“ wollen wir primär erheben, bzw. analysieren. Um das bestehende institutionelle Netzwerk unserer Einrichtungen zu erheben, entschieden wir uns im Mitarbeiterplenum, aus den möglichen Methoden einer Netzwerkdarstellung, die Erstellung eines überdimensionalen Kooperationsdiagrammes zu wählen und im Team daran zu arbeiten.
Die konkrete Umsetzung erfolgte dann auf diesem Weg: Wir einigten uns darauf, das ich die Moderation der Netzwerkerhebung übernahm, jedoch auch meine Gedanken mit einbringe und somit die indirekte Netzwerk-Intervention praktiziere.
Auf einen Flipchartblock wurde ein übergroßes Kooperationsdiagramm gemalt, das als Grundlage für unsere Analyse dienen sollte. Das Kreisdiagramm wurde in die Hauptbereiche „Verwaltung, fremde Behörden, Kirchen, Verbände, Vereine, Einzelpersonen und Sponsoren“ unterteilt. Die Mitte des Kreises bildeten wir als „OKJA“.

Alle Mitarbeiter hatten Moderationskärtchen und sammelten darauf ihre Gedanken (Brainstorming) zu allen bisher bestehenden Beziehungen zu Personen oder Einrichtungen unserer offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die Kärtchen wurden gesammelt und dann den jeweiligen Bereichen zugeordnet.

Einzelpersonen (hier gemeint Personen die persönliche/soziale und fachliche Ressourcen bereitstellten/Sponsoren, bzw. als Stakeholder fungieren) hatten wir ca. 12, die sich aber teilweise auch gleichzeitig in bestehenden Vereinen, Verbänden oder anderen Institutionen befanden. Diese Personen und zutreffende Institutionen haben wir farblich markiert.
Bevor wir eine Matrix der Hilfsangebote erstellten, haben wir einen Verein und einen Verband der nicht zur Unterstützung der Veranstaltung dienen würde, aus dem Diagramm wieder entfernt.
Wir stellten fest, dass uns nach Auswertung der vorhandenen Ressourcen noch einige wichtige Bereiche fehlten. So wurde der Bereich der Präventionsarbeit, der Beschallung, also der technische Bereich, und die Gestaltung des Rahmenprogramms noch nicht abgedeckt.

Im nächsten Schritt fertigten wir also ein zweites Diagramm, in dem wir das für unser Veranstaltungskonzept passende Netzwerk erhoben. Wir fügten in den Bereich der Verbände die Suchtberatungstelle ein, in den Bereich der Einzelpersonen Jugendliche und Jugendleiter aus den eigenen Reihen, der Bereich Verwaltung wurde durch Hinzufügen von Hausmeistern (Schließdienste der Sporthallen) vergrößert und der Bereich Vereine wurde um den Faktor „X“ erweitert.

Wir wollten einen oder mehrere neue Vereine, die den Bereich Jugend in den Strassen, bzw. von den Strassen weg holen, bzw. die im Sozial- und Lebensraum der Kinder und Jugendlichen intervenieren, neu für das Netzwerk erschließen. Wir haben beschlossen, dass ich in diesem Fall die Erschließung der neuen Verbindungen übernehme und somit die direkte Netzwerk-Intervention durchführe.

Im nächsten Schritt wurde die Tabelle der „Matrix der Hilfsangebote“ auch auf ein Flipchart-Blatt gemalt. Hier haben wir den im Diagramm befindlichen Personen/Institutionen Bereiche der Unterstützungsmöglichkeit zugeordnet. Die Bereichsthemen umfassten z.B. die Fragen „wen brauchen wir? Für was brauchen wir jemanden? Wer kann in welcher Form persönliche Ressourcen liefern? Wer kann Geld- und Sachspenden einbringen? Wer kann fachlich unterstützen?“

Wir beschlossen, dass ich als Verantwortliche für den Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Ort, als einer der Stakeholder im Netzwerk fungiere. Ich habe die durch die Analyse ermittelten Personen, die wie ich als Multiplikatoren mit Einfluss auf Veränderungen tätig sein könnten, aber auch Personen zu denen wir informelle Beziehungen pflegen, zu einem „Netzwerktreffen“ geladen. Das Anliegen, eine Großveranstaltung „Midnight-Basketball“ im Bereich der offenen Jugendarbeit durchzuführen, wurde vorgetragen. Ich berichtete über unser Ziel, durch dieses Angebot den Kindern und Jugendlichen der Gemeinde ein schönes Event zu offerieren, ihnen damit Gutes tun zu wollen, aber auch über unser Anliegen, innerhalb der Veranstaltung Beratungsaspekte und somit präventive Maßnahmen im Bereich der Gewalt- und Suchtvorbeugung mit einzubringen.

Ich stellte die Frage ob die Anwesenden die Bereitschaft hätten, uns in diesem Anliegen zu unterstützen und ob sie diese Idee gedanklich selbst mit tragen würden. Es war sehr schnell klar, dass alle Beteiligten im selben Geist bestrebt sind zu handeln und sich individuell wohl auch schon Gedanken zu so einer Veranstaltung gemacht haben.

Es wurde ein Vorsitzender aus der Gruppe gewählt, der die Moderation übernahm und weitere Treffen organisieren sollte. Im Rahmen der Zusammenarbeit auf einer Augenhöhe, konnte sich jeder Teilnehmer der Gruppe für das Amt des Vorsitzenden bereit erklären.

Jeder Teilnehmer bekam im Laufe der Planungen und des gemeinsamen Ideenaustausches eine feste Aufgabe zugeteilt (bzw. bot selbst an, geeignete Aufgaben zu übernehmen) um die er sich kümmern sollte. Mein Aufgabenbereich war hierbei die Organisation der Betreuer und Aufsichten im Innen- und Außenbereich, die Sicherstellung des technischen Equipments, die musikalische Umrahmung und der Bereich Werbung.

Ein im Netzwerk befindliches Verwaltungsmitglied kümmerte sich um die Bereitstellung und Verfügung einer passenden Sporthalle und die verwaltungsrechtlichen Vorgänge, wie z.B. Einberufung der Pressekonferenz, nötige Genehmigungen und Absprachen mit der Gema.
Ein Vertreter der Polizei übernahm die Regelung der allgemeinen Sicherung und möchte zusammen mit seinen Kollegen im Bereich der Gewaltprävention durch Verteilung von Aufklebern und Verschenken von Basketbällen mit Aufdruck „my way- fair play“ mitwirken.

Der Vertreter des Sportvereines sollte sich um die Beschaffung von Schiedsrichtern, Coaches und die Turnierleitung kümmern. Der Kinderschutzbund sollte neue Vereine erschließen und hat dann unser Netzwerk mit dem Verein „Crossover“ aus Hamburg, der sich auch tatsächlich als Kooperationspartner zur Verfügung stellte, bereichert. Crossover beinhaltet z.B. Mitglieder aus der Sport- und Musikszene (Gründer Sammy Deluxe, und Förderer Dirk Nowitzki) und veranstaltet Basketball-Events in den Quartieren von Hamburg. Also genau der passende Kooperationspartner für so eine Veranstaltung.

Ein Netzwerkmitglied kümmerte sich um die Einbeziehung der Suchtberatungsstelle als Kooperationspartner, die dann die Aufgaben der Suchtprävention bei der Veranstaltung übernehmen sollte. Zwei Vertreter der Beratungsstelle gaben daraufhin die Zusage zur Durchführung eines kleinen „Wahrnehmungsparcours mit Promille-Brille“ im Bereich Alkoholmissbrauch/Alkoholsucht-Prävention und stehen mit Aufklärungsschriften und der Möglichkeit Fragen zum Bereich „Sucht“ zu stellen, während der Veranstaltung bereit.

Die Teilnehmer des Bereiches Kirche haben die Aufgabe übernommen, ehrenamtlich personelle Ressourcen zur Aufsicht, Ordnungshaltung während der Veranstaltung und Einlasskontrolle zur Verfügung zu stellen. Das „Rote Kreuz“ sollte die Bereitstellung von Erste-Hilfe-Sanitätern übernehmen und den Fahrdienst für die Kinder und Jugendlichen stellen, damit diese nachts gut nach Hause kommen.

Unser Netzwerk für die Durchführung der Veranstaltung war somit zusammengestellt. Für die Berichterstattung und weitere Planungsschritte wurden in regelmäßigen Abständen (einmal monatlich) Netzwerktreffen abgehalten. Zwischenzeitlich wurde per E-Mail über den jeweiligen Status Q berichtet.

7. Reflexion der Umsetzung -Pro und Kontra des „Sozialen Kapitals“ von Netzwerken

Die Netzwerkarbeit lebt vom Engagement, der Disziplin, der Verbindlichkeit und der Bereitschaft eines jeden einzelnen Teilnehmers, in Gemeinsamkeit gut und gleichwertig zusammenzuarbeiten.
Dialogbereitschaft, wechselseitiges Vertrauen, gute Kommunikation und kooperatives Verhalten sind lt. Jan Kruse 15 essentielle Voraussetzungen für eine gelingende Vernetzung. Netzwerke sind Interaktionsstrukturen, an denen eine Mehrzahl von Knoten, in Form von unterschiedlichen Menschen, beteiligt sind. Diese müssen sich gegenseitig auf die Zuverlässigkeit jedes einzelnen Akteurs verlassen.

Ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen in Diskretion, die wahrgenommene Fairness und Loyalität, die wahrgenommene Kompetenz und in die permanente Beteiligung jedes einzelnen Teilnehmers ist notwendig. Da es sich bei den „Netzwerkknoten“ um Menschen handelt, die zusammen interagieren, liegen eventuelle Probleme in der Funktionalität des Netzwerkes auch überwiegend in der zwischenmenschlichen Kooperation und Kommunikation.

Die einzelnen Netzwerkmitglieder sollten in gewissem Maße enttäuschungsresistent sein, denn natürlich funktioniert Kommunikation und Kooperation gerade zwischen Institutionen und Menschen, die sich vielleicht auch noch nicht so gut kennen, nicht immer mit vollem Erfolg.

Wird z.B. die Interaktions-Kette durch das Wegbrechen eines Akteurs unterbrochen, können für die anderen Teilnehmer erhebliche Probleme entstehen.
Das „Fischernetz“ hat plötzlich ein Loch, die Fäden sind nicht mehr komplett verbunden. Im Laufe der Umsetzung unserer gemeinsamen Planung entstanden Schwierigkeiten, da ich krankheitsbedingt ausfiel. Meine Aufgabenbearbeitung stockte, ich konnte mich nicht mehr an der gemeinsamen Arbeit beteiligen.

Da dieses Netzwerk getragen war von gegenseitiger Sympathie, dem Willen zusammen zu arbeiten und gemeinsam etwas in der Gemeinde für unsere Kinder und Jugendlichen zu bewirken, war ich in einem verständnisvollen, fürsorglichen Rahmen geborgen und konnte in die gemeinsame Weiterarbeit an der Sache vertrauen. Fraglich bleibt dabei ob dies auch der Fall gewesen wäre, wenn die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Gesinnung der Netzwerk-Akteure nicht so wohlwollend und verständnisvoll gewesen wäre.

Das vorhandene Sozialkapital, bestehend aus dem menschliche Verbund, dem sozialen Grundgedanken, dem „gemeinsamen Geist“ und dem gemeinsamen Zielgedanken, war innerhalb unseres Netzwerkes groß genug, aufgekommenen Schwierigkeiten zu trotzen und eine erfolgreiche Veranstaltung am 12.02.10 durchzuführen. Das Netzwerk war stark und tragfähig. Der fehlende Knoten im Fischernetz wurde erfolgreich durch die anderen Verbindungen umgangen und das Netz hat gehalten. Trotz meiner längeren Ausfallzeit konnte ich am Abend der Veranstaltung mitarbeiten und dabei sein.

Das Netzwerk, wir alle, sind gleichermaßen als erfolgreiche Veranstalter einer rundum gelungenen Aktion von vielen Besuchern gelobt worden. Alle Mitwirkenden des Netzwerkes konnten für sich werben, sogar die neuen Bürgermeisterkandidaten und die Mitglieder der örtlichen Parteien hatten eine Plattform sich zu präsentieren. Als positiv und pro-Netzwerkarbeit werte ich somit, dass „Soziales Kapital“ Gewinn für das Individuum innerhalb der Netzwerkgruppe bringt, so z.B. für mich die Anerkennung für ein gelungenes Event obwohl ich selbst durch meinen Krankheitsausfall nicht viel zur weiteren Planung beitragen konnte.
Soziales Kapital bringt aber auch positiven gesellschaftlichen Gewinn für das Kollektiv und Rand-Akteure, wie in meinem Beispiel, das Bieten einer Werbe-Plattform, sowie die folgende positive Reputation in Bezug auf unsere OKJA, die mit der Veranstaltung in Verbindung gebracht wurde. Die Kinder und Jugendlichen hatten viel Spaß, auch im Durchlaufen des Wahrnehmungsparcours.
Wir hatten in diesem Fall eine absolute „win-win“ Situation, die über die Teilnehmer des Netzwerkes hinausging.

In unserem Fall trug die Netzwerkarbeit und das damit geschaffene Sozialkapital also zu einem positiven, gesellschaftlichen Gewinn bei.
Die Schaffung von sozialem Kapital durch Netzwerke birgt jedoch auch eventuelle Probleme und Risiken für die Gesellschaft.

Christian Deindl bezeichnet einige dieser negativen Eigenschaften durch folgende Aussage: „Vor allem kriminelle Vereinigungen profitieren durch ihre Gruppennormen von ihrem hohen Sozialkapital, tragen aber relativ wenig zu einem positiven gesellschaftlichen Gewinn bei. Für die Mitglieder ist das gruppeninterne Sozialkapital also positiv, insoweit sie nicht beabsichtigen, aus der Gruppe auszutreten, während es sich auf gesellschaftlicher Ebene eher negativ auswirkt.“

8. Abschließende Bewertung
Gerade im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit ist man auf ein gut funktionierendes Netzwerk, verbunden mit einer hohen „Lobby“, angewiesen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sowohl bei der Arbeit mit dem Individuum, als auch in der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen die Visualisierung der bestehenden Verbindungen außerordentlich hilfreich ist und eine gute Grundlage um strukturiert zu planen und zu intervenieren.

Die Methode der Netzwerkanalyse ist für das Individuum und sowohl in der Mikro-Ebene, als auch in der Meso-Ebene der interdisziplinären institutionellen Arbeit ein hervorragendes Werkzeug, solide, qualitativ hochwertige soziale Arbeit zu praktizieren. Die Grenzen liegen dann eindeutig im Zusammenspiel der einzelnen Netzwerkteilnehmer. Hier spielt die persönliche Einstellung und Anteilnahme eines jeden Einzelnen eine erhebliche Rolle.

Die Methoden der Netzwerkerhebung anhand der unterschiedlichen Visualisierungs-Möglichkeiten z.B. der Erstellung von Karten und Tabellen ist flexibel einsetzbar und somit pragmatisch in der Praxis umzusetzen. Das Netzwerk-Brett finde ich auch für den therapeutischen Bereich ausgesprochen hilfreich. Alles in Allem kann ich reflektierend sagen, das diese Art der Arbeit bereits jetzt einen sehr großen Raum innerhalb meines Arbeitfeldes einnimmt und auch immer einnehmen wird.

9. Fazit:
Als Fazit für meine Anmerkungen möchte ich mich auf eine Aussage von Max Fuchs beziehen, der feststellt, „Netzwerke sind – obwohl sie als sanfte Form der Kooperation daherkommen – eine höchst anspruchsvolle Organisationsform, vermutlich sehr viel anspruchsvoller als jede formale Organisation“.
„Netzwerke müssen selber lernende Organisationen sein, sie müssen sich für die Beteiligten und nach draußen auch ständig durch ihre Leistung legitimieren, da es natürlich jedem freisteht, zu jedem Augenblick aus dem Netzwerk wieder auszutreten. Man wird nur dann Mitglied des Netzwerks bleiben, wenn man einen ganz konkreten Nutzen davon hat“.
Netzwerk bedeutet Synergie, „das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“.


10. Literaturverzeichnis:

Arnold, Ulli; Maelicke, Bernd; Arnold-Maelicke (2003): Lehrbuch der Sozialwirtschaft. 2., überarb. Aufl. (Edition SocialManagement, 9).
Bauer-Wolf, Stefan; Payer, Harald; Scheer, Günter (2008): Erfolgreich durch Netzwerkkompetenz. Handbuch für Regionalentwicklung.
Bullinger, Hermann; Nowak, Jürgen (1998): Soziale Netzwerkarbeit. Eine Einführung für soziale Berufe. S.171-203; Unterrichts-Reader Lembeck, Vorgehensweisen und Techniken sozialer Netzwerkarbeit, S. 172
Deindl, Christian (2005): Soziale Netzwerke und soziales Kapital – Einfluss auf Lebenszufriedenheit und Vertrauen. P.AGES 5 Diskussions-Papier der Forschungsgruppe Arbeit, Generation, Sozialstruktur (AGES) der Universität Zürich. http://www.suz.uzh.ch/ages/pages/PAGES-05.pdf)
Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) GmbH; Dokumentation zum Workshop „Netzwerkarbeit“; am 10.03.2009 in Nürnberg; http://www.f-bb.de; 090310_Impuls_Regionale_Netzwerkarbeit.pdf
Fuchs, Max, Prof. Dr., Direktor der Akademie Remscheid (2008); Nur gemeinsam sind wir stark Bedingungen erfolgreicher Netzwerkarbeit; Impulsreferat bei der ersten Bildungskonferenz Münster am 25.11.2008; pdf S. 5
Keupp, H.; Soziale Netzwerke, eine Metapher gesellschaftlichen Umbruchs;
aus Keupp, H. ; Röhrle, B. ; (Hg); Soziale Netzwerke; Frankfurt; S. 11-53
Klawe, Willy (1999): Soziale Netzwerke und sozialräumliche Vernetzung. In: Realisierung und Qualifizierung sozialräumlicher und lebensweltlicher offener Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg, Hamburg: S. 34-40.
Schubert, Herbert (Hg.) (2002): Aus der Praxis des Netzwerkmanagements. Beitrag zur Auftaktveranstaltung der zweiten Runde des BMBF-Programms „Lernende Regionen“ am 13. Juni 2002 in Bonn. FH Köln Fachbereich Sozialpädagogik. Online verfügbar unter:
http://www.lernende-regionen.info/dlr/download/NETZMANAGEMENTschubert.pdf, S.5;
zuletzt aktualisiert am 31.05.2002, zuletzt geprüft am 19.02.2010.
Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) Kinder- und Jugendhilfe (Stand: 01.11.2005)
Der Gesetzestext ist dem Lehr- und Praxiskommentar ( LPK-SGB VIII ), verlegt bei Nomos und herausgegeben von Kunkel, entnommen. Bezogen auf die §§ 11 und 13; http://www.sgbviii.de/S106.pdf, S. 11-12
(16. Christian Deindl (2005); Soziale Netzwerke und soziales Kapital – Einfluss auf Lebens-zufriedenheit und Vertrauen. P.AGES 5 – Diskussions-Papier der Forschungsgruppe Arbeit, Generation, Sozialstruktur (AGES) der Universität Zürich.
http://www.suz.uzh.ch/ages/pages/PAGES-05.pdf) S.5
1. Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) Kinder- und Jugendhilfe (Stand: 01.11.2005)
Der Gesetzestext ist dem Lehr- und Praxiskommentar ( LPK-SGB VIII ), verlegt bei Nomos
und herausgegeben von Kunkel, entnommen. Bezogen auf die §§ 11 und 13; http://www.sgbviii.de/S106.pdf, S. 11-12
2.Bauer-Wolf, Stefan; Payer, Harald; Scheer, Günter (2008): Erfolgreich durch Netzwerkkompetenz. Handbuch für Regionalentwicklung. S. 5-7
3. Arnold, Ulli; Maelicke, Bernd; Arnold-Maelicke (2003): Lehrbuch der Sozialwirtschaft. 2., überarb. Aufl. (Edition SocialManagement, 9). S. 281
4. Klawe, W.; Soziale Netzwerke und sozialräumliche Vernetzung 1999; aus "Realisierung und Qualifizierung sozialräumlicher und lebensweltlicher offener Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg, Hamburg: 34-40 Unterrichts-Reader Lembeck, Netzwerkstrategien und Vernetzung, S. 3
5. Klawe, W.; Soziale Netzwerke und sozialräumliche Vernetzung 1999; aus "Realisierung und Qualifizierung sozialräumlicher und lebensweltlicher offener Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg, Hamburg: S. 34-40
6. Schubert, H.; Das Management von Akteursnetzwerken im Sozialraum (2005); aus Otto, U. ; Bauer, P.; (Hg.); Mit Netzwerken professionell zusammenarbeiten; Band 2: Institutionelle Netzwerke in Steuerungs- und Kooperationsperspektive. Fortschritte der Gemeindepsychologie und Gesundheitsförderung; Band 12; Tübingen: S. 73-103
7. Klawe, W.; Soziale Netzwerke und sozialräumliche Vernetzung 1999; aus "Realisierung und Qualifizierung sozialräumlicher und lebensweltlicher offener Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg, Hamburg: 34-40 Unterrichts-Reader Lembeck; Egozentrierte Netzwerke, S. 4
8.Schubert, Herbert (Hg.) (2002): Aus der Praxis des Netzwerkmanagements. Beitrag zur Auftaktveranstaltung der zweiten Runde des BMBF-Programms „Lernende Regionen“ am 13. Juni 2002 in Bonn. FH Köln Fachbereich Sozialpädagogik.
Online verfügbar unter http://www.lernende-regionen.info/dlr/download/NETZMANAGEMENTschubert.pdf S. 5
zuletzt aktualisiert am 31.05.2002, zuletzt geprüft am 19.02.2010.
9. Bauer-Wolf, Stefan; Payer, Harald; Scheer, Günter (2008): Erfolgreich durch Netzwerkkompetenz. Handbuch für Regionalentwicklung. S. 5
10. siehe Seite 4, Anmerkung 3, in diesem Dokument
11. Klawe, W.; Soziale Netzwerke und sozialräumliche Vernetzung (1999); aus "Realisierung und Qualifizierung sozialräumlicher und lebensweltlicher offener Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg, Hamburg: 34-40
12. Keupp, H.; Soziale Netzwerke, eine Metapher gesellschaftlichen Umbruchs; aus Keupp, H. ; Röhrle, B. ; (Hg); Soziale Netzwerke; Frankfurt; S. 11-53; Unterrichts-Reader Lembeck, S. 48
13. Bullinger, Hermann; Nowak, Jürgen (1998): Soziale Netzwerkarbeit. Eine Einführung für soziale Berufe. S.171-203; Unterrichts-Reader Lembeck, Vorgehensweisen und Techniken sozialer Netzwerkarbeit, S. 172
14. Aus Bullinger, Hermann; Nowak, Jürgen (1998): Soziale Netzwerkarbeit. Eine Einführung für soziale Berufe. S.171-203; Unterrichts-Reader Lembeck, Vorgehensweisen und Techniken sozialer Netzwerkarbeit
(15. vergl. Dr. Jan Kruse, Diplomsozialpädagoge; (2006) Fachvortrag (Input) für Workshops „Gut vernetzt – pädagogische Arbeit der BBJH“, Mittwoch, 15. Februar 2006, Titel: „Gut Vernetzt“ = „Netzwerkarbeit“ ?
Der Fachvortrag basiert auf folgender Publikation: Jan Kruse (2004): Soziale Netzwerkarbeit im Spiegel gegenwärtiger Diskurse. In: Sozialmagazin, 30. Jg. 2005 H. 6, S. 36-45; pdf S. 10)
(17. Fuchs, Max, Prof. Dr., Direktor der Akademie Remscheid (2008); Nur gemeinsam sind wir stark Bedingungen erfolgreicher Netzwerkarbeit; Impulsreferat bei der ersten Bildungskonferenz Münster am 25.11.2008; pdf S. 5)
(18. Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) GmbH; Dokumentation zum Workshop „Netzwerkarbeit“; am 10.03.2009 in Nürnberg; http://www.f-bb.de; 090310_Impuls_Regionale_Netzwerkarbeit.pdf)

Claudia Beyer 22.02.2010, überarbeitete Version


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